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  • SIBIRISCHE TIGER Elf Raubkatzen verhungerten wegen Finanznot

    12.03.2010 15:53

    In der chinesischen Provinz Liaoning sind elf Tiger verhungert. Wie die "China Daily" berichtete, haben die Tiere Hühnerknochen als Futter erhalten und wurden zudem in engen Metallkäfigen gehalten. Die seltenen Raubkatzen sind aufgrund dessen innerhalb von drei Monaten verstorben.

    Nachdem im November bereits zwei der vom Aussterben bedrohten Tiere aus Hungersnot einen Pfleger angegriffen hatten, wurden diese von der Polizei erschossen. Der Zoo in Shenyang leidet unter Finanzproblemen und konnte selbst seine Mitarbeiter 18 Monate nicht bezahlen. Stattdessen wurde das Geld für Nahrung ausgegeben, die die Tiere dringend benötigten.

    Deswegen verhungerten die sibirischen Tiger in dem Tierpark, der sich im Nordosten von China befindet. Immerhin würden die 30 Tiger Fleisch im Wert von rund 1.000 Dollar jeden Tag benötigen. Insgesamt gibt es nur noch 300 der vom Aussterben bedrohten sibirischen Tiger in freier Wildbahn. In Gefangenschaft, wie beispielsweise Zoos oder Tierparks leben rund 5.000 solcher Raubkatzen. (dcrs/fm 12.03.2010 15:53)

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