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  • SKANDAL Modediscounter soll Finanzen ausgespäht haben

    22.07.2010 13:50

    Stellen sich die Vorwürfe eines Berichts des ARD-Magazins „Panorama“ als wahr heraus, könnte auf den Modediscounter KiK massiver Ärger mit der Justiz zurollen. Wie das Magazin laut „Spiegel“ berichtet, soll der Discounter über einen längeren Zeitraum hinweg die Finanzen seiner Mitarbeiter ausspioniert haben.

    Dazu bediente sich das Unternehmen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Sobald ein Mitarbeiter der Kette in finanziellen Schwierigkeiten steckte, betrieb das Unternehmen dessen Kündigung.

    Quelle des ARD-Magazins ist ein ehemaliger Manager des Modediscounters, der über Jahre als Bezirksleiter für KiK tätig war. Anders als in Fällen der Vergangenheit, in denen KiK unter anderem wegen der Zustände bei Lieferanten in Misskredit geriet, steht das Unternehmen nun wegen eines handfesten Verstoßes gegen den Datenschutz am Pranger, da die Beschaffung von Informationen über Mitarbeiter, um ihnen zu schaden, strafbar ist.

    Seitens der Dortmunder Staatsanwaltschaft prüft man nun, ob sich aus dem Bericht ein Anfangsverdacht gegen den Discounter KiK ergibt. (dcrs/fm 22.07.2010 13:50)

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