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  • SKI ALPIN-WM Maria Riesch im Training gestürzt

    05.02.2009 09:18

    Stürze gehören im modernen Wintersport leider dazu. Zwar nehmen die Ausmaße nicht immer extreme Folgen an, aber bereits ein „einfacher“ Sturz reicht aus, um die Medaillenhoffnungen eines Athleten zu begraben. Diese Erfahrung dürfte im Moment die Leistungssportlerin Maria Riesch machen. Beim gestrigen Training auf der anspruchsvollen Strecke in Val d'Isere gestürzt, hat sich die Athletin nicht nur Schürfwunden zugezogen. Wesentlich schwerer dürften die Prellungen und Stauchungen der Wirbelsäule wiegen.

    Zusätzlich besteht der begründete Verdacht auf eine Zerrung des Innenbandes im Knie. Gerade diese Verletzungen dürften dafür sorgen, dass die Formkurve in den Wettkämpfen am kommenden Wochenende deutlich nach unten zeigt. Allerdings bemühen sich Funktionäre um eine optimistische Sicht der Dinge und sehen Maria Riesch bei der WM wie geplant am Start. Anhand dieses Vorfalls kann sich jeder selbst ein Bild machen, unter welchem Druck heutige Leistungssportler stehen. Die eigene Gesundheit wird dem Siegeswillen untergeordnet und dem Wunsch des Skiverbandes, Top-Athleten am Start zu sehen. Die Spätfolgen eines solchen Verhaltens werden an dieser Stelle durch die Beteiligten leider viel zu oft einfach ausgeblendet. (dcrs/fm 05.02.2009 09:18)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 15:40 Uhr
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