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SOMALIA Blutige Kämpfe fordern über 70 Todesopfer
25.08.2010 08:23In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind bei blutigen Kämpfen innerhalb von zwei Tagen über 70 Menschen getötet worden. Allein bei einem Angriff auf Hotel sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern sind auch mindestens sechs Parlamentsabgeordnete, so die Regierung.
Bewaffnete Islamisten der El-Kaida-nahen Al Shabaab-Miliz stürmten das Hotel und lieferten sich mit den Sicherheitskräften ein einstündigen Feuergefecht. Zwei Attentäter haben sich zudem in der Nähe der Rezeption in die Luft gesprengt.
Aufgrund ihrer Uniformen konnten die Angreifer unerkannt bis zum Hotel Muna vordringen. Die Mitglieder der Spezialeinheit attackierten offenbar gezielt Personen, die „die Ungläubigen unterstützen“. Die radikalen Islamisten hatten kürzlich angekündigt, gegen die Übergangsregierung in Somalia vorzugehen zu wollen.
Die Friedenstruppen der Afrikanischen Union (AU) können sich auf einen „massiven Krieg“ einstellen. Beobachter kritisieren das brutale und unmenschliche Vorgehen als verwerfliche Aktion im heiligen Monat Ramadan. Der Weltsicherheitsrat hat indes die Anschläge der islamischen Aufständigen aufs Schärfste verurteilt. (dcrs/fm 25.08.2010 08:23)