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  • SPANIEN Torero in Bilbao erneut von Stier aufgespießt

    23.08.2010 10:37

    Nachdem es in der vergangenen Woche bereits ein Drama in einer Stierkampf-Arena gegeben hat, spielte sich in Spanien erneut ein blutiges Spektakel ab. In der Arena von Bilbao hatte sich ein wild gewordener Stier durch die Wange des 30-jährigen Sergio Aguilar gebohrt.

    Der aufgespießte Stierkämpfer aus Madrid wurde außerdem am linken Oberschenkel verletzt. Dadurch hatte der Torero sehr viel Blut verloren und musste in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert werden.

    Die diesjährige Stierkampf-Saison ist bereits von mehreren Zwischenfällen überschattet. Einige Toreros mussten schwere Verletzungen davon tragen. Dem Tod sehr nahe war der 41-jährige Julio Aparicio. Ein Stier hatte sein Horn in den unteren Kiefer des Stierkämpfers gerammt. Durch die Wucht trat das Horn am Mund wieder aus.

    Der Stierkampf gehört in Spanien zur Tradition und zieht jährlich tausende Touristen an. Dennoch hatte das Parlament in Barcelona kürzlich beschlossen, ab 1. Januar 2012 den blutigen Kampf in Katalonien zu untersagen. (dcrs/fm 23.08.2010 10:37)

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    #1 - 27.08.2010 20:38 - Fleuda
    Laut Tierschutzgesetz ist das quälen von Tieren verboten, die EU macht sich sonst auch überall wichtig und lächerlich zt.. Von diesem Verbot sind Kampfstiere ausdrücklich ausgenommen ! Warum eigentlich ? Da mus "Die EU" noch was ändern, oder?

    #2 - 24.08.2010 12:10 - Antonietta
    Fast 1.500 Stierkämpfe finden jährlich statt. 31.000 Tiere werden alleine in Spanien auf die Quälerei in den Arenen vorbereitet. Und dabei verdienen die Züchter kräftig - der EU sei dank. Denn die greift den Züchtern mit sogenannten Sonderprämien für männliche Rinder unter die Arme. Gelder, die eigentlich als Ausgleichszahlungen für den gesunkenen Marktpreis von Rindern gedacht waren. Auch Kampfstierzüchter können diese Bestandsprämien beantragen. Nach Berechnungen einer dänischen Zeitung unterstützt die EU die spanischen Stierkämpfe mit 8,2 Millionen Euro. Stierkampf ist grausamer Tiermord. Wer dafür Geld ausgibt, wird mitschuldig !

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  • Zuletzt aktualisiert: 22.05.2012 11:00 Uhr
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