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  • STAATSBANKROTT EU einigt sich auf Notfallplan für Griechenland

    26.03.2010 08:20

    Lange sorgte der marode Staatshaushalt Griechenlands in Europa für Unruhe. Und während die meisten EU-Mitglieder ein schnelles Hilfspaket forderten, ging Deutschland auf Konfrontationskurs. Der „europäische Zahlmeister“ wollte nicht für den Schuldensünder Griechenland einstehen.

    Am Donnerstag haben sich alle Parteien dann doch auf einen Notfallplan geeinigt. Allerdings ist nicht die Pro-Griechenlandfraktion der strahlende Sieger, sondern Deutschland. Denn Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bedingungen für den Notfallplan vorgegeben.

    Und den damit den IWF ins Boot geholt. Gemeinsam mit dem Währungsfonds will man den Griechen aus der Schuldenkrise helfen – sehr zum Ärger einiger EU-Mitglieder. Zwar verfügt der IWF über die nötigen Mittel, um marode Haushalte zu sanieren, legt die Messlatte aber gleichzeitig hoch.

    Was die EU und der europäische Stabilitätspakt nicht geschafft haben, könnte am Ende der IWF stemmen – die fiskalische Politik der Griechen kontrollieren. Zudem hat der Währungsfonds wahrscheinlich eine positive Wirkung auf den Kapitalmarkt, an dem sich Griechenland refinanzieren muss. (dcrs/fm 26.03.2010 08:20)

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