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  • STALLORDER Neue Vorwürfe gegen Ferrari

    29.07.2010 14:57

    Die Affäre um das Überholmanöver von Fernando Alonso in Hockenheim bekommt neue Nahrung. Wie das Magazin „Auto, Motor und Sport“ berichtet, soll die Scuderia den Teamkollegen von Alonso und Führenden des Rennens, Felipe Massa, dreimal aufgefordert haben, den Spanier vorbei zu lassen.

    Damit scheint sich der Vorwurf, die Plätze 1 und 2 abgesprochen zu haben, zu erhärten. Offiziell sind solche Absprachen, die als Stall- oder Teamorder bezeichnet werden, verboten. Die Rennkommissare haben Ferrari auch prompt eine Strafe in Höhe von 100.000 Euro verpasst.

    Eine Summe, die in der Formel 1 allerdings eher als symbolische Sanktion gilt. Kritiker der Stallorder fordern daher vom Motorsport-Weltrat der FIA eine harte Bestrafung. Die könnte von einer hohen Geldstrafe, dem Abzug der WM-Punkte oder sogar einer Sperre reichen.

    Wann über den Fall verhandelt wird, ist allerdings noch nicht klar. Einige Fahrer sehen die Situation allerdings anders und haben Verständnis für den Rennstall. Und mancher der Piloten hat in seiner Laufbahn von einer Teamorder auch schon profitieren können. (dcrs/fm 29.07.2010 14:57)

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