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  • STREIT UM MANAGERGEHÄLTER Koalition einigt sich nach langer Debatte

    05.03.2009 07:33

    Die Große Koalition hat sich in der vergangenen Nacht endlich auf einen gemeinsamen Fahrplan zur Begrenzung der Managergehälter einigen können. In einer rund siebenstündigen Sitzung des Koalitionsausschusses haben sich die Beteiligten aus CDU/CSU und SPD zumindest in einigen Punkten einigen können. So sollen Manager in Zukunft ihre Aktienoptionen nicht mehr nach zwei Jahren, sondern erst nach einer Frist von vier Jahren ausschöpfen können. Daneben haben sich die Parteien auch auf eine wachsende Transparenz und mehr Einfluss des gesamten Aufsichtsrates bei einer Festlegung der Managergehälter einigen können.

    Wichtige Fragen bezüglich eines Umweltgesetzbuches oder bei den für grundgesetzwidrig erklärten Jobcentern sind allerdings nach wie vor offen. Zudem scheiterten auch strengere Richtlinien bei der Höhe zukünftiger Gehälter in den Vorständen deutscher Unternehmen am Widerstand der Union. Wie Peter Ramsauer anschließend gegenüber der Presse laut werden ließ, werfe das Ende der Koalition ihre Schatten voraus. Damit dürften wichtige Entscheidungen erst nach der Bundestagswahl getroffen werden. (dcrs/fm 05.03.2009 07:33)

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