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STUDIE ZUR INTEGRATION Türkischstämmige Deutsche schneiden in Integrationsstudie am schlechtesten ab
26.01.2009 07:56Türkische Einwanderer bilden das Schlusslicht der Integrationspolitik. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, deren Inhalt heute vorgestellt wird und die bereits in Printmedien wie auch dem Fernsehen für heftige Diskussionen gesorgt hat. Kern der Studie ist eine Aufschlüsselung des Integrationserfolges nach Herkunftsgruppen. Während Bürger anderer EU-Staaten und Aussiedler sich auf einem hohen Niveau in Deutschland zu integrieren wissen und in ihrer neuen Heimat Fuß fassen, fällt es Migranten aus dem Nahen Osten, Afrika und der Türkei besonders schwer, sich hierzulande einzuordnen.
Besonders gravierende Defizite entstehen vor allem in Bereichen der Bildung, Erwerbslosigkeit wie auch der Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung. Unter diesen Gesichtspunkten übernehmen türkischstämmige Mitbürger in Deutschland leider das Schlusslicht. Rund ein Drittel verlässt etwa die Schule ohne Abschluss und nur wenigen gelingt die Hochschulreife bzw. gar ein erfolgreiches Studium – in einer Zeit, die vor allem vom sozialen Aufstieg durch Bildung lebt. Schuld ist unter anderem die Tatsache, dass die Eltern und Großeltern der heute jungen Generation bereits in ihrer Heimat zur bildungsfernen Schicht gehörten. (dcrs/fm 26.01.2009 07:56)