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TEURER FEHLSTART US-Satellit geht beim Start verloren
25.02.2009 08:16Die Geschichte der Weltraumbehörde NASA ist neben spektakulären Erfolgen von ebenso beeindruckenden Fehlschlägen gekennzeichnet. Neben den Explosionen der beiden Space-Shuttle „Challenger“ und „Columbia“, bei, denen die gesamte Besatzung ums Leben kam, gehören immer wieder Fehlstarts von Raketen mit wertvoller Fracht dazu. Und einer dieser letztgenannten Fehlschläge hat sich dieser Tage ereignet. Statt sich wie geplant von der Trägerrakete zu lösen, blieb die Nutzlastverkleidung der Taurus-Rakete verschlossen.
Ergebnis dieser Fehlfunktion ist der Verlust eines 270 Millionen USD teuren Satelliten, welcher den globalen Kohlendioxid-Ausstoß messen sollte. Neben dem „verbrannten“ Kapital stecken im OCO (Orbiting Carbon Observatory) auch acht Jahre Arbeit, was angesichts des misslungenen Einsatzes sicher besonders schwer wiegt. Reste der Trägerrakete und des Satelliten sollen nahe der Antarktis niedergegangen sein. Für die NASA war es der erste Einsatz einer Taurus XL – mit einem solch katastrophalen Fehlstart steht die Trägerrakete sicher unter keinem guten Stern. Die Taurus-Reihe selbst ist bereits seit 1994 in Dienst. (dcrs/fm 25.02.2009 08:16)#1 - 25.02.2009 09:14 - J.Clauss
Meiner Ansicht nach wäre es dringend an der Zeit, sich neue Transport-Ideen einfallen zu lassen.. Der "Ritt auf dem Donnerpfeil" ist einfach "steinzeitlich" und weiterhin gefährlich.. Vielleicht könnte man sich ja doch mal entschließen, das "Railgun"-Prinzip weiter zu entwickeln... Damit könnte max. stündlich eine Ladung in die Umlaufbahn geschossen werden... Weil ganz im Ernst.. Der "Wirkungsgrad" um ein Kg Nutzlast in den Orbit zu schicken, liegt bei 0,4%(ca 600Kg Treibstoff für ein Kg Nutzlast) Unter diesen Umständen würde doch kein Schwein einen Betrieb eröffnen.. Weltraumfahrt ist spannend, doch sollte sie auch wirklich bezahlbar sein und sicher... (zudem muss dringend eine Methode gefunden werden, wie man den "Weltraummüll" wieder einsammeln kann, bevor die Weltraumfahrt zu einem unkalkulierbaren Risiko wird, da bei der Menge, die inzwischen nach oben geschossen wurde, das Risiko besteht, das in spätestens 20 Jahren die Raumfahrt zum erliegen kommt)#2 - 25.02.2009 13:34 - G. Z.
... ceterum censeo Carthaginem esse delendam#3 - 02.03.2009 15:17 - J. Hruska
Bei diesem Raketenstart wurde so viel Kohlendioxid, Kolenmonoxid un andere giftige Chemikalien ausgestoßen, das man Sinn der ganzen "Umweltmessung" vergessen kann. Nur Space Shuttle stoßt bei eninem Start 20 Tonnen Aluminiumpulver und andeer Binde-Brenn Mitteln in die Luft, das 10 Milionen Autos ohne Katalisator fahren können einige Jahren lang. Wie Cape Canaveral mit Schwermetallen verseucht ist darf keiner Messen. Da braucht man keine "Grüne Staubplakette".