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  • TIBET China riegelt Unruheprovinzen ab

    10.03.2009 09:16

    Chinas Staatsführung reagiert am 50. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes mit ganzer Härte. Vor dem Hintergrund der Unruhen aus dem vergangenen Jahr hat sich die kommunistische Führung zu einer Haltung der harten Hand entschlossen. Neben Grenzübergängen im Himalaja werden auch Nachbarregionen zu Tibet überwacht, in denen Tibeter einen Teil der Bevölkerung stellen. Zeitgleich hat Peking die antitibetische Propagandamaschinerie wieder in Gang gesetzt und führt eine politische Kampagne gegen die Autonomiebestrebungen der Tibeter und die Person des Dalai Lamas.

    In seiner Funktion als religiöses Oberhaupt aller Tibeter sieht sich der im indischen Exil lebende Dalai Lama bereits seit mehr als 50 Jahren den Angriffen aus Peking ausgesetzt und ruft trotz allem zum Gewaltverzicht und einer friedlichen Lösung des Konflikts auf. Am Dienstag vor genau 50 Jahren hat sich das tibetische Volk in einem blutigen Aufstand gegen seine chinesischen Besatzer erhoben. Eine Revolte, welche durch die damaligen Machthaber in Peking mithilfe des Militärs niedergeschlagen wurde und in der spektakulären Flucht des Dalai Lamas gipfelte. (dcrs/fm 10.03.2009 09:16)

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  • Zuletzt aktualisiert: 10.09.2010 20:40 Uhr
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