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TÖDLICHER WODKA Überlebender spricht über Hintergründe
07.04.2009 14:34Der Fall dreier Jugendlicher, die während einer Schülerreise in der Türkei an den Folgen einer Methanolvergiftung verstorben sind, hat nicht nur in Deutschland für Aufsehen gesorgt, sondern auch international in den Medien ein Echo gefunden. Inzwischen haben sich auch türkische Behörden in der Angelegenheit die Ermittlungen aufgenommen.
Nun hat sich in der deutschen Presse zum ersten Mal einer der Schüler öffentlich zu Wort gemeldet, die den Konsum des gepanschten Alkohols überlebt hatten. Laut den Äußerungen des Jugendlichen habe sich die Gruppe bei einem Angestellten des Hotels im türkischen Kemer für 25,- EUR zwei Flaschen Wodka geholt und diesen anschließend mit Cola gemischt. Unterschiede zu normalem Wodka haben die Schüler eigenen Angaben nach nicht bemerkt.
Allerdings habe sich ein Teil der Jugendlichen noch in der Nacht übergeben müssen und habe über eine Verschlechterung des Zustandes geklagt. Zu den Symptomen haben unter anderem auch Sehstörungen gehört. Die Überlebenden verdanken ihre Genesung einer höchst ungewöhnlichen Behandlungsmethode – durch das Verabreichen von Ethanol in Form von Raki haben die Mediziner in Antalya die betroffenen Schüler vor Schlimmerem bewahren können. (dcrs/fm 07.04.2009 14:34)