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  • TÖDLICHES KOMASAUFEN Lübecker Schüler an Methanolvergiftung gestorben

    02.04.2009 09:19

    Dank der Obduktion des Leichnams kennen nun nicht nur die Eltern des 21-Jährigen Schülers aus Lübeck dessen genaue Todesursache – auch die Behörden halten mittlerweile handfeste Beweise für den Anfangsverdacht in der Hand, dass der junge Mann nicht nur an den Folgen des übermäßigen Alkoholgenusses verstorben ist, sondern gepanschter Schnaps für die dramatischen Auswirkungen verantwortlich war.

    Die Mediziner fanden im Blut des Verstorbenen mehr als 2,0 Promille Methanol – ein Gift, welches bereits in einer 10fach geringeren Dosis tödlich sein kann. Damit wird auch ein vollkommen neues Licht auf die Ärzte des türkischen Krankenhauses geworfen – diese hatten behauptet, der 21-Jährige sei mit 7,0 Promille Blutalkohol eingeliefert wurden und habe keinen gepanschten Schnaps zu sich genommen.

    Die Untersuchungsergebnisse aus Hamburg überführen diese Untersuchungsergebnisse nun als Lüge, was natürlich weitere Fragen aufwirft, da mit einer frühzeitigen Diagnose dem Verstorbenen noch hätte geholfen werden können. Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Strafanzeige eines Vaters der betroffenen Schüler an Tragweite. (dcrs/fm 02.04.2009 09:19)

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