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  • TREBERHILFE Wohlfahrtsverband schließt Treberhilfe aus

    12.03.2010 09:14

    Harald Ehlert hat in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt. Grund war ein Maserati als Dienstwagen. Auf den ersten Blick vielleicht nicht ungewöhnlich. Vor dem Hintergrund, dass der ehemalige Geschäftsführer der Treberhilfe Berlin seine Brötchen aber mit gemeinnütziger Arbeit verdiente, erscheinen Größe und Kosten des Dienstwagens in den Augen vieler Bundesbürger vollkommen unangemessen.

    Dieser Meinung scheint nun auch der Paritätische Wohlfahrtsverband zu sein. Als Reaktion auf die Schlagzeilen sowie das Verhalten von Ehlert und den beiden Vorstandsmitgliedern Christian Jäger und Carsten Lobbedey hat die Dachorganisation den Verein Treberhilfe Berlin mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen.

    Geschäftsführer Oswald Menninger erklärte zudem, dass die Zahlungen an Projekte der Treberhilfe ebenfalls vorerst eingestellt sind. Weiterhin droht dem Verein Ungemach seitens der evangelischen Diakonie. Denn auch diese droht der Treberhilfe mit Ausschluss, falls sie sich nicht an die Vereinsstatuten hält.

    Zudem fordert auch die Politik Aufklärung über die Verhältnisse in der Treberhilfe. Presseberichten zufolge soll Ehlert pro Monat 35.000 Euro verdient haben. (dcrs/fm 12.03.2010 09:14)

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