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TSUNAMI Kalifornien lässt Strände räumen
30.09.2009 07:19In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich 200 Kilometer südlich der Inselgruppe Samoa ein schweres Seebeben der Stärke 8,0 auf der nach oben offenen Richterskala ereignet. Als direkte Folge sind in den USA, Japan, Australien und Neuseeland Tsunamiwarnungen ausgegeben wurden.
Kalifornien ließ daraufhin die Strände entlang der Küste räumen und hat Bootsbesitzer geraten, ihre Boote an Land zu ziehen. Amerikanisch-Samoa sowie der unabhängige Staat Samoa, die zuerst von den Auswirkungen des Tsunamis betroffen waren, haben bereits schwere Verwüstungen und Todesopfer beklagt.
Amerikanisch-Samoa wurde durch Obama zum Katastrophengebiet erklärt. Bisher ist die Rede von rund 100 Toten. Tsunamis entstehen als direkte Folge von Seebeben, die mit vertikalen Massenverschiebungen im Zusammenhang stehen. Einer der bisher verheerendsten Naturkatastrophen dieser Art wurde am 2. Weihnachtsfeiertag 2004 durch das Sumatra-Andamanen-Beben ausgelöst.
Als dessen Folge starben mehr als 200.000 Menschen. Sogar in Ostafrika waren noch Auswirkungen und Schäden durch den Tsunami vom 26. Dezember 2004 feststellbar. (dcrs/fm 30.09.2009 07:19)