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UGANDA Erdrutsch begräbt Hunderte Menschen
03.03.2010 08:33Im Osten des afrikanischen Ugandas ist es nach schweren Regenfällen zu einer Tragödie gekommen. Hunderte Dorfbewohner wurden unter einem Erdrutsch 275 Kilometer östlich der Hauptstadt Kampala begraben. Dabei sollen laut den bisherigen Angaben etwa achtzig Personen ums Leben gekommen sein.
Diese Zahl dürfte aber noch weiter steigen. Tarsis Kabwegyere, Katastrophenschutzminister des Landes, erklärte, dass man seitens der Regierung von bis zu 300 Menschen ausgeht, die noch unter den Erdmassen verschüttet sind. Darunter sollen auch fünfzig Kinder sein.
Diese hatten vor den heftigen Niederschlägen Unterschlupf gesucht, was ihnen letztendlich zum Verhängnis wurde. Mehrere Tausend wurden durch das Unglück ihres Obdachs beraubt. Nach stundenlangen Regenfällen war der Boden aufgeweicht. Erreicht die Bodenfeuchte einen kritischen Punkt, geht der Zusammenhalt des Bodens verloren und die gesamte Masse setzt sich in Bewegung.
Augenzeugen berichteten von einem lauten Krachen und der Flucht vor dem Erdrutsch. Erschwert wird die Suche nach Überlebenden aufgrund des Fehlens von schwerem Gerät. (dcrs/fm 03.03.2010 08:33)