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UMSATZRÜCKGANG Intel als Konjunkturbarometer
15.04.2009 09:27In der Krise wiegen Erfolge besonders schwer – vor allem, wenn damit die Erwartungen übertroffen werden. Der US-amerikanische Chip-Hersteller Intel hat mit seinen diese Woche bekannt gegebenen Quartalszahlen für die vergangenen drei Monate zwar den allgemein spürbaren Abwärtstrend nachvollzogen – allerdings fiel der von vielen Branchenexperten prognostizierte Einbruch beim Umsatz wesentlich weniger heftig aus, als ursprünglich erwartet.
Insgesamt kann das Unternehmen noch zufrieden sein, da unterm Strich immer noch ein Plus steht. Zwar hat sich der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbiert und liegt nur noch bei rund 650 Mio. US-Dollar, aber Analysten waren in der Vergangenheit von einer deutlich schlechteren Entwicklung des IT-Unternehmens ausgegangen. Besonderes Gewicht gewinnen die Unternehmenszahlen vor dem Hintergrund, dass Intel als Branchenbarometer gilt.
Zudem geht der Chip-Hersteller mittlerweile auch davon aus, dass die Krise im IT-Bereich allmählich den Boden erreicht und wieder zu einer normalen Saisonentwicklung zurückkehrt. Daraus erklärt sich auch der positive Blick auf das kommende Quartal 2009. (dcrs/fm 15.04.2009 09:27)