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  • UNIVERSITÄTSKLINIK MAINZ Klinik-Mitarbeiter nicht schuld an Verunreinigung

    27.08.2010 14:41

    Elf Kinder hatten am vergangenen Freitag auf der Intensivstation der Universitätsklinik Mainz verunreinigte Nährlösungen erhalten. Drei Säuglinge, die die Lösung per Infusion erhalten hatten, sind an der Verunreinigung gestorben. Unter den toten Babys waren auch zwei Frühchen.

    Der Grund dafür war wahrscheinlich eine beschädigte Infusionsflasche, durch die schließlich Bakterien eindringen konnten. Weder die Universitäts-Apotheke noch die Intensivstation sollen an der verunreinigten Nährlösung Schuld haben, so die klare Aussage des Oberstaatsanwaltes.

    Das Personal der Universitätsklinik ist über diese Nachricht sehr erleichtert. „Wir haben Anlass zu der Annahme, dass es irgendwo zwischen Abfüllung und Eintreffen in die Uniklinik zu der Beschädigung und der Verkeimung gekommen ist“, so der Leitende Oberstaatsanwalt von Mainz, Klaus-Peter Mieth, am Freitag.

    In der Flasche wurde eine „sehr hohe Belastung“ mit Bakterien gefunden. Allerdings ist unklar, ob diese Keime zum Tod der Babys auf der Intensivstation führten. Dass eine Kontamination an den Schläuchen entstand, schließt der Oberstaatsanwalt aus. (dcrs/fm 27.08.2010 14:41)

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  • Zuletzt aktualisiert: 22.05.2012 11:50 Uhr
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