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  • UNWORT DES JAHRES „Notleidende Banken“ gewinnt im Krisenjahr

    20.01.2009 17:48

    Wie jedes Jahr aufs Neue gibt es auch Anfang 2009 die Wahl zum Unwort des Jahres. Allerdings standen diesmal höchst profane Ängste und Spannungsmomente im Mittelpunkt der Wahl zum Unwort des Jahres. Wie die Sprachexperten der Jury mitteilten, basierte ein großer Teil der Vorschläge auf dem Debakel der Finanzmärkte sowie der daraus resultierenden wirtschaftlichen Krise. Was darf sich aber für ein Jahr die Krone „Unwort des Jahres“ aufsetzen?

    Mit dem Begriff „notleidende Banken“ hat ein Wort den Thron bestiegen, dass im vergangenen Jahr für besonders viel Verwirrung, Verunsicherung und auch Missgunst gesorgt hat. Denn wie können Banken, denen es angeblich finanziell schlecht geht und die auf Hilfen aus dem Steuersäckel angewiesen sind, Dividenden auszahlen oder sogar an Bonifikationen für ihre Manager denken. Damit bringt das Unwort des Jahres 2008 die Widersprüchlichkeiten mehr als deutlich auf den Punkt. Und während viele Verbraucher diesmal sicher zustimmend mit dem Kopf nicken werden, hält sich die Bankenbranche seltsam bedeckt. Fast könnte man versucht sein, die Wahl als Finger in einer offenen Wunde zu sehen. (dcrs/fm 20.01.2009 17:48)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 23:00 Uhr
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