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  • US-ENERGIEPOLITIK Obama ermöglicht Ölbohrungen an Atlantikküste

    31.03.2010 16:42

    US-Präsident Barack Obama opfert seine Ziele im Umweltschutz und seiner Energiepolitik zugunsten neuer Arbeitsplätze. Entgegen früherer Aussagen will der amerikanische Präsident vor der Küste von Virginia Ölbohrungen erlauben, um damit unabhängiger von ausländischen Ölimporten zu sein.

    In den vergangenen 20 Jahren beschränkten sich die Bohrungen nach Öl und Gas auf die Küstenregionen im Golf von Mexiko. Durch die Änderungen können bald Bohrungen an der Atlantikküste vorgenommen werden.

    Bohrprojekte in Alaska lehne Barack Obama aber weiterhin ab, auch wenn Energieunternehmen auf die Ausdehnung der Förderung in der vorkommensreichen Region gern gesehen hätten. Für Umweltschützer ist seine politische Entscheidung ein Desaster.

    Im Januar noch hatte US-Präsident Barack Obama in seiner Rede an die Nation seine neue Energiepolitik gepriesen und damit Investitionen in Biokraftstoffe, saubere Kohlekraftwerke und eine neue Generation von Atomkraftwerken. Mit dem Klima- und Energiegesetz will die US-Regierung den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bis 2020 deutlich verringern. (dcrs/fm 31.03.2010 16:42)

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