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  • USA Nuklear-Gipfel für eine atomwaffenfreie Welt

    07.04.2010 19:41

    Barack Obama ändert seine Nuklearstrategie. Der US-Präsident erklärte in Washington, keine neuen Atomsprengköpfe bauen und ebenso keine weiteren Atomwaffen testen zu wollen. Die USA planen zudem keine Atomwaffen gegen Staaten einzusetzen, die selbst keine besitzen und sich an den Atomwaffensperrvertrag halten.

    Gleichzeitig hält sich Barack Obama eine Option offen, um einen atomaren Angriff von Nordkorea oder dem Iran abwenden zu können. Allerdings werden die USA weiterhin ihre Nuklearwaffen zur wirksamen Abschreckung behalten. Der US-Präsident wünscht sich eine Welt ohne Atomwaffen, wie er vor einem Jahr in Prag seine Vision verkündete.

    Für den Donnerstag hat Barack Obama 40 Staaten nach Washington eingeladen, um auf einem "Nuklear-Gipfel" einen verbindlichen Vertrag abzusegnen. Deutschland begrüßt den Schritt des US-Präsidenten. Auch international erntet der amerikanische Präsident durchweg Lob.

    Lediglich der Iran verspottet Barack Obama als unerfahrenen "Amateur". Der iranische Staatschef Mahmud Ahmadinedschad betonte, sich dem amerikanischen Druck nicht beugen zu wollen und drohte eine "donnernde" Antwort an, sollte der US-Präsident die Politik von George W. Bush fortsetzen. (dcrs/fm 07.04.2010 19:41)

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  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 16:10 Uhr
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