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VEREINTE NATIONEN Zugang zu sauberem Trinkwasser ist Menschenrecht
29.07.2010 16:58Auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen haben 122 Länder sich für die Resolution von Bolivien ausgesprochen und das Recht auf sauberes Wasser sowie der Zugang zu Sanitäreinrichtungen als Menschenrecht anerkannt.
In der Resolution werden beide Voraussetzungen beklagt. Auf der Welt haben rund 884 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Außerdem stehen insgesamt 2,6 Milliarden Menschen weltweit selbst einfachste sanitäre Anlagen nicht zur Nutzung bereit.
Aufgrund verschmutzten Wassers und daraus folgenden Krankheiten sterben jedes Jahr etwa zwei Millionen Menschen, davon sind die meisten Kinder. Die von Bolivien eingebrachte Resolution soll an das Versprechen der Staats- und Regierungschefs erinnern, welches vor zehn Jahren abgegeben wurde.
Darin ist im Rahmen der Millenniumsziele die Halbierung des Anteils der Menschen ohne Zugang zu sanitären Anlagen und sauberem Trinkwasser bis 2015 festgelegt worden. Trotz der Aufnahme des Anspruchs auf sauberes Wasser in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte kann dieses Recht nicht eingeklagt werden. (dcrs/fm 29.07.2010 16:58)