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  • VERGLEICH Amerell und DFB einigen sich

    05.03.2010 09:51

    Der Fall Manfred Amerell hat am Donnerstag eine überraschende Wendung genommen. Amerell hat seine Klage zurückgezogen. Damit darf der DFB weiter von sexueller Belästigung sprechen. Gleichzeitig hat Amerell aber Einblick in die eidesstattlichen Erklärungen von Unparteiischen erhalten, die den ehemaligen Schiedsrichtersprecher belasten.

    Und kündigte am Donnerstagabend bereits rechtliche Schritte gegen die vier Schiedsrichter an. Gegenüber Johannes B. Kerner erklärte Manfred Amerell, dass „alle vier werden demnächst vom Staatsanwalt hören“ werden. Damit kann der 62-Jährige nicht nur zum Schlag gegen Franz-Xaver Wack, sondern auch gegen den DFB und Theo Zwanziger ausholen.

    Dessen Verhalten kritisierte Amerell auf´s Schärfste. Der Präsident des DFB habe „die Ehre zweier Menschen auf dem Altar der Öffentlichkeit geopfert“. Dass der Fall Amerell am Ende nur Verlierer kennen kann, zeigte sich bei Johannes B. Kerner deutlich.

    Denn ob FIFA-Schiedsrichter Michael Kempter nach dem Bekanntwerden einer alles anderen als unparteilichen Nachricht zum Champions-League-Spiel Bayern München gegen Inter Mailand an Amerell noch haltbar ist, bleibt fraglich. (dcrs/fm 05.03.2010 09:51)

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  • Zuletzt aktualisiert: 29.07.2010 18:20 Uhr
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