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Was gestern noch nicht für möglich gehalten wurde, ist nun eingetreten. Republikaner Scott Brown gewann in letzter Sekunde die entscheidende Wahl, die auch US-Präsident Barack Obama nun an seiner empfindlichsten Stelle trifft. Denn die bisherige 60-Stimmen-Mehrheit im Senat droht nun durch den Einzug eines Republikaners nicht mehr zustande zu kommen.
Barack Obama würde die schwerste Wahlschlappe erleiden, wenn geplante politische Restrukturierungen, wie etwa die dringend benötigte Gesundheitsreform oder der Einsatz beim Klimaschutz, dadurch nicht umgesetzt werden könnten. Brown konnte 52 Prozent und Coakley 47 Prozent der Wähler überzeugen.
Mit dem Wahlsieg des 50-jährigen Scott Brown gegenüber der 56-jährigen Demokratin Martha Coakley endet in Massachusetts eine lange Ära. Dieser Wahlsieg spiegelt den Popularitätsverlust des US-Präsidenten wieder.
Durch den Tod von Edward "Ted" Kennedy musste ein neuer Senator gewählt werden. Der neue Senator wird versuchen, Gesetzesvorhaben durch Dauerreden zu verzögern, was bislang durch zwei Unabhängige verhindert werden konnte. (dcrs/fm 20.01.2010 12:28)