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  • WANDEL IN AUßENPOLITIK USA stimmen auf harte Zeit in Afghanistan ein

    09.02.2009 09:02

    Richard Holbrooke, der Sondergesandte des neuen US-Präsidenten Barack Obama, hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Welt und Partner der Vereinigten Staaten auf harte Zeiten in Afghanistan eingestimmt. Laut eigener Aussage des Diplomaten erwartet die Welt ein langes und schweres Ringen um das Land am Hindukusch. Zugleich gestanden die USA zum ersten Mal auch Fehler im Umgang mit den Afghanen ein. Dem militärischen Eingreifen in Afghanistan in einen zu großen Stellenwert einzuräumen ist damit nur eine der schwerwiegenden Hinterlassenschaften der Ära Bush.

    Der US-Diplomat machte in München deutlich, dass nur mithilfe neuer Ideen und einer wesentlich besseren Abstimmung zwischen den einzelnen Partnern die Ziele in Afghanistan erreichbar seien. Allerdings ergibt sich aus dem Wandel der amerikanischen Politik nicht nur Erfreuliches für deren Partner. Eine engere Zusammenarbeit heißt auch mehr Beteiligung der einzelnen Länder am Einsatz im Hindukusch – eine Pille, die Angela Merkel und Deutschland weniger schmecken dürfte. Zumal Afghanistan in der Vergangenheit deutlich gezeigt, wie schwer sich das Land beherrschen lässt. (dcrs/fm 09.02.2009 09:02)

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