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  • WEB 2.0 Soziale Netzwerke als Presse-Quelle

    13.03.2009 08:57

    Der Amoklauf von Winnenden hat nicht nur Baden-Württemberg, sondern eine ganze Republik erschüttert. Und natürlich ist der Hunger von Journalisten nach neuen Informationen über den Tathergang und den Amokläufer enorm. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei der nationalen und internationalen Presse um einen Schwamm handelt, der jede noch so kleine Information in sich aufsaugt. Zu einer der wichtigsten Informationsquellen zählt dabei inzwischen des Web 2.0.

    In sozialen Netzwerken wie Facebook, Schüler- oder StudiVZ tauchen immer wieder neue Aufrufe der Presse auf, die nach kurzen Videos, Fotos oder Hintergrundinformationen fahndet. Und wie das Beispiel der Twitter-Nutzerin „Tontaube“ zeigt, ist selbst dieser noch neue Nachrichtendienst für Journalisten interessant. Dabei bleibt allerdings ein Grundsatz der journalistischen Arbeit auf der Strecke – der Wahrheitsgehalt vieler Informationen bleibt ungeprüft und wird einfach ins Tagesgeschäft übernommen. Nicht von ungefähr tauchen deshalb Nachrichten auf, deren Informationsgehalt nur wenig mit dem echten Tim K. zu tun hat. Eine Tatsache, die mittlerweile zu offener Kritik gegenüber der Presse führt. (dcrs/fm 13.03.2009 08:57)

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