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  • WEG AUS DER KRISE China fürchtet Dollar-Flut

    01.04.2009 15:27

    Mit einer beispiellosen Finanzspritze wollen die USA der eigenen Wirtschaft wieder auf die Sprünge helfen. Hunderte Milliarden US-Dollar sollen nach Meinung der neuen Regierung um Präsident Obama dazu dienen, die Rezession der Wirtschaft abzufangen und einen neuen Aufschwung einzuleiten. Während der US-Präsident dafür von Wirtschaftsexperten aus dem eigenen Land Zustimmung erhält, sehen die Stimmen aus dem Ausland ganz anders aus.

    Während die EU sich allerdings nur leise zu Wort meldet, reagiert China wesentlich nachdrücklicher und zeigt mit dem erhobenen Finger auf ein Problem – die Dollar-Schwemme. Je mehr frisches Kapital direkt aus der Notenpresse in die Wirtschaft fließt, umso höher auch die Gefahr einer Inflation. Damit steigt natürlich auch das Risiko für eine nachhaltige Abwertung des US-Dollars – und die Gefahr für Chinas Devisenreserven, welche zu einem erheblichen Prozentsatz in den Schatzbriefen der USA lagern und von einem stabilen Dollar abhängen.

    Kein Wunder also, dass China in den vergangenen Tagen eine neue Leitwährung fordert und sogar bereit ist, Unsummen in den Internationalen Währungsfonds fließen zu lassen. Leider führt auch für die Chinesen bisher noch kein Weg am US-Dollar. (dcrs/fm 01.04.2009 15:27)

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