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  • WEIßES HAUS Obama empfängt Dalai Lama trotz Proteste aus China

    18.02.2010 12:40

    Ungeachtet aller Kritiker empfängt US-Präsident Barack Obama am Donnerstag den Dalai Lama im Weißen Haus. Zugleich gibt es aus China heftige Proteste. Aus diesem Grund entschied sich Obama das Treffen bei einer privaten Angelegenheit zu belassen und als Treffpunkt auch nicht das Oval Office, in dem normalerweise Staatsempfänge stattfinden, zu wählen. Empfangen wird das geistliche Oberhaupt der Tibeter in dem für private Gäste bestimmten Map Room.

    Die Tibeter selbst zeigen sich mit dem privaten Treffen zufrieden, nachdem sie im vergangenen Jahr von Barack Obama enttäuscht wurden, als dieser den in Washington verweilenden Dalai Lama nicht empfangen hatte. Dass auch der Dalai Lama nicht gern im Rampenlicht steht, zeigt sich daran, dass man ihm nach seinem letzten Termin mit George W. Bush unter scharfen Protesten aus China Separatismus vorgeworfen hatte.

    US-Präsident Obama hatte seitdem versucht, sich an China anzunähern. Aber in der Außenpolitik hat sich nichts bewegt. Deswegen empfängt er den Dalai Lama im Weißen Haus, um China seine Kritik an den Menschenrechtsverletzungen und zahlreichen anderen Problemen auf diese Weise mitzuteilen. (dcrs/fm 18.02.2010 12:40)

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  • Zuletzt aktualisiert: 09.02.2012 05:50 Uhr
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