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WIRTSCHAFTSHILFE China verplant Milliarden für die Wirtschaft
05.03.2009 17:46Chinas Regierungschef Wen Jiabao hat zu Beginn des Nationalen Volkskongresses die Führung des Landes auf die neuen Herausforderungen der Wirtschaftskrise eingestimmt. Gleichzeitig versprach Wen Jiabao den Delegierten ein Wirtschaftswachstum von acht Prozent für 2009. Mit massiven Staatshilfen in Milliardenhöhe sucht die Führung in Peking, den Einbruch im Exportgeschäft mit einer wachsenden Binnennachfrage auszugleichen. Besonders die Schlüsselindustrien der Autobranche und Stahlerzeugung stehen im Fokus der Verantwortlichen.
In Anbetracht des weltweiten Abschwungs mutet das Ziel von einem achtprozentigen Wachstum zwar auf den ersten Blick eher als Wunschdenken an. Allerdings verbirgt sich dahinter eine politische Notwendigkeit. Alles was sich unterhalb dieser Marke bewegt, ist für China mit einer steigenden Arbeitslosigkeit verbunden, was letzten Endes zu sozialen Unruhen führen kann, die sich nicht mehr so einfach unter Kontrolle halten lassen. Bereits jetzt sind aufgrund der Krise rund 20 Mio. Chinesen von der Arbeitslosigkeit betroffen – Tendenz weiter steigend. Allerdings sehen Experten im geplanten Wachstum ein Ziel, dessen Machbarkeit die politische Führung vor ernste Probleme stellen dürfte. (dcrs/fm 05.03.2009 17:46)