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WIRTSCHAFTSKRISE Nicht alle Unternehmen leiden unter der Krise
17.03.2009 09:02Die aktuellen Meldungen über Einbrüche bei den Exportzahlen, eine steigende Arbeitslosigkeit und den Absturz ehemaliger Flagschiffe in die Mittelmäßigkeit lassen die Zukunft in einem trüben Licht erscheinen. Und bei all den Hiobsbotschaften geht anscheinend auch der Blick für positive Nachrichten verloren. Gerade die Autobranche zeigt, dass Gutes und Schlechtes sehr nahe liegen kann.
Während die deutsche General-Motors Tochter Opel um ihr Überleben ringt und Entlassungen oder Werksschließungen nur noch eine Frage der Zeit scheinen, können sich die Mitarbeiter bei Ford Deutschland auf ihren Leistungen der vergangenen Jahre ausruhen. Eine weitsichtige und vorausschauende Unternehmens- bzw. Modellpolitik hat für einen sicheren Start des Autobauers in die Krise gesorgt.
Nicht zuletzt eine frühe Reduzierung von Kapazitäten hat im Zusammenhang mit einer breiten Modellpalette für die gute Position des Unternehmens gesorgt. Dank der gemachten Hausaufgaben des Ford-Managements dürfte Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg eine Herausforderung weniger während seiner USA-Reise zu bewältigen haben. Und Ford geht noch einen Schritt weiter- der US-Mutterkonzern stärkt seine deutschen Standorte trotz der Krise auch weiterhin. (dcrs/fm 17.03.2009 09:02)