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ZUSÄTZLICHE FINANZSPRITZE HRE – weiterer Milliardenbedarf möglich
30.01.2009 08:32Für viele Verbraucher gleicht die momentane Situation an den Finanzmärkten einem überdrehten Monopoly-Spiel. Banken und Politiker schieben Milliardensummen zur Rettung der einzelnen Unternehmen hin und her, als handele es dabei nur um Spielgeld. Dass dadurch der gesamte Haushalt und die Neuverschuldung massiv beeinflusst werden, scheint an dieser Stelle niemanden zu stören. Eine der Banken, die in den vergangenen Monaten fast ausschließlich für negative Schlagzeilen sorgte, ist die deutsche Hypo Real Estate. Als Finanzierer von Immobilienkrediten in den ersten Stunden der Finanzkrise in Not geraten, reißen die Hiobsbotschaften nicht ab.
Und obwohl die Bundesregierung bereits Milliarden zugeschossen hat, schließt HRE-Chef Wieandt einen weiteren Kapitalbedarf nicht aus. In den Zeiten der Krise könne es sowohl bergauf wie auch bergab gehen. Fällt heute die Entscheidung des Bundes für einen Einstieg bei der HRE, ist zwar die Zukunft gesichert, ob damit aber das Fass ohne Boden endlich gestopft werden kann, bleibt fraglich. An dieser Stelle kommt die Frage auf, warum man Finanzdienstleister in Schieflage unbedingt retten muss. (dcrs/fm 30.01.2009 08:32)#1 - 30.01.2009 09:00 - Reiner Tiroch
Seit Beginn der Krise muß die HRE am laufenden Band gerettet werden, um nun schon wieder neue Kohle zu verbrennen? Es hieß, dass ohne Rettung über 100 Mrd. fällig währen. Bisher sind schon 92 Mrd. drin und es reicht immer noch nicht. Einem Privatmann sperrt man das Konto, der HRE wirft man Geld ohne Ende nach!!!