DCRS Online

  • DCRS ONLINE
  • DEUTSCHLAND
  • INTERNATIONAL
  • UNTERHALTUNG
  • TECHNIK
  • SPORT
  • ZUSATZBEITRÄGE Bund mischt sich in Debatte ein

    27.01.2010 08:55

    Mit der Ankündigung, ab Februar zusätzliche Beiträge zur Krankenversicherung einzufordern, haben gesetzliche Krankenkassen in den vergangenen Tagen für Unruhe gesorgt. Viele Verbraucher sind darüber frustriert, dass sie mehrfach zur Kasse gebeten werden. Erst mit der Anhebung der Beiträge auf einen einheitlichen Beitragssatz.

    Und nun durch Zusatzbeiträge in Höhe von acht Euro. Zu allem Überfluss müssen die Versicherten diesen Betrag zu 100 Prozent aus eigener Tasche finanzieren. Widerstand regt sich gegen den Zusatzbeitrag inzwischen aber auch aus der Politik. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bereits angekündigt, das Vorgehen der Kassen sehr genau zu beobachten.

    Seitens des Verbraucherschutzministeriums schlägt man noch dramatischere Töne an. Hier hält man die Anhebung der Beiträge gar für rechtswidrig. Laut Ilse Aigner sollte zwischen Ankündigung und Erhebung des Zusatzbeitrags eine Frist von einem Monat liegen.

    Gleichzeitig ungewöhnlich ist die Tatsache, dass trotz unterschiedlicher Sachlage viele Kassen pauschal zu acht Euro greifen, weshalb der Zusatzbeitrag ein Fall für das Kartellamt werden könnte. (dcrs/fm 27.01.2010 08:55)

    DIESEN ARTIKEL KOMMENTIEREN
  • SUCHE

  • PERSONEN

    • Angela Merkel
    • Ilse Aigner
  • ORGANISATIONEN

    • GKV
    • Bundeskartellamt
  • EREIGNISSE

    • Verbraucherschutz
    • Zusatzbeiträge
    • Krankenversicherung
  • Zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 15:50 Uhr
  • dcrs.de
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutz